Day 3

Heute hatte jeder die Gelegenheit, Zeit mit seiner Gastfamilie zu verbringen.

Von Kamelreiten bis zur Besichtigung einer Höhle hatte dieser Tag für jeden etwas anderes zu bieten.

Während ein paar von uns am Strand frühstückten, machten wir uns gemütlich auf den Weg in das Kibbuz “Nir Am”. Dort angekommen bot Yoshi uns einen Rundgang an, um uns die wichtigsten Plätze des Kibbuz zu zeigen. Hier ein paar Einblicke:

Ein museumswürdiger Vorgarten, in dem alte technische Geräte, Raketen und Sprengkörper zu Kunst und Kakteentöpfen umfunktioniert wurden.

(Die alten Raketen von Gaza wurden aus Rohren und Schrott zusammegestellt, während die des israelischen Abwehrsystems Iron Dome ca 20000€ kosten).

Der frühere gemeinschaftliche Speisesaal, welcher im Moment zu einem “High-Tech-Treffpunkt” umgebaut wird.

Eine grüne Insel mitten in der Wüste. Jeder Baum wurde von den Kibbuzbewohnern selbst gepflanzt.

Der alte Wasserturm, welcher von dem Versorgungssystem der Regierung abgelöst wurde.

Die kibbuzeigene Firma für Haushaltswaren als Einnahmequelle für dessen Erhalt. Oft gehört ein eigenes Unternehmen zum Kibbuz dazu, da dies notwendig war um die Entwicklung des Staates Israel zu unterstützen.

In den letzten Jahren wurden den Kibbuzbewohnern eigene Grundstücke zugeteilt, sodass nun verschiedene Umbauten anstehen.

Das Neubaugebiet: nun ist auch das Errichten zweistöckiger Häuser erlaubt.

Auch wenn sie nicht zum Kibbuz gehören, finden sowohl Kühe als auch Pferde auf dem Gelände Platz.

Da der Sabbat (=Ruhetag) bis zum Sonnenuntergang des Samstags andauert, saßen überall Familien draußen und haben uns freudig begrüßt. Man spürte den starken Zusammehalt der Gemeinschaft.

Eine ähnliche Erfahrung machte auch Stefanie als sie mit dem Auto am Strand im Sand stecken blieb und ihr direkt Hilfe angeboten wurde.

Auf dem Weg zur Beduinenstadt “Rahat”, die wir nachmittags besuchten, fuhren wir am Park HaSharon vorbei, welcher auf Grund seiner schönen Blumen sogar Besucher aus Tel Aviv anzieht. In Rahat angekommen besuchten wir den Markt, “Suq” genannt. Dort gab es unter anderem Haushaltswaren, knallbuntes Kinderspielzeug, Kleidung, Gemüse und Gewürze zu kaufen. Zur Stärkung haben wir Schawarma und Falafel (ähnlich einem Döner, letzteres ist allerdings ohne Fleisch und gefüllt mit vegetarischen Kichererbsenbällchen) zu Mittag gegessen.

Der nächste Programmpunkt war die Besichtigung des Monuments “Andartat Chativat haNegev” in Be’er Sheva, eine Gedenkstätte der Negevbrigade. Da es sich auf einem Hügel befindet, hatten wir eine tolle Aussicht und konnten an diesem Ausflugsziel die letzten Sonnenstrahlen des Tages aufnehmen.

Auf dem Rückweg besichtigten wir noch die Firma “Netafim”, in der uns die Produktion von Schläuchen für umweltfreundliche Bewässerungssysteme gezeigt wurde.

Nach einem gemeinsamen Abendessen statteten wir noch ein paar Milchkühen in einem nahegelegenen Kibbuz einen Besuch ab und hatten die Gelegenheit, mit unserer Gastschwester an einem jüdischen Jugendtreff teilzunehmen, bei dem sie Gott für das Essen dankten. Es wurde viel erzählt und gelacht und wir wurden sofort herzlich aufgenommen.

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